Juke Testergebnis 2017

Immer weitere Konzerne steigen in den Streaming-Markt ein. So startete die Unternehmensgruppe um Media Markt und Saturn vor wenigen Jahren den Streaming- und Download-Dienst Juke. Nach einem 30-tägigen, kostenlosen Testabonnement kann der Musik-Streaming-Dienst Juke für 9,99 Euro verwendet werden. Die kostenpflichtige Version enthält selbstverständlich weitere Features wie zum Beispiel eine Offline-Funktion. Darüber hinaus gibt es unterschiedliche Prepaid-Pakete und ein Jahresabo, dessen Preismodelle im ausführlichen Testbericht erläutert werden. Darüber hinaus verfügt Juke über 46 Millionen Songs und unzählige Titel im Bereich Filme, Serien, E-Books, Software sowie Videospiele. Der Streaming-Dienst bietet somit mehr als nur Musik und lässt sich gut und gerne als digitale Entertainment-Plattform bezeichnen.

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Testergebnis in Einzelbetrachtung

Songs 46 Millionen
Kostenlose Version  
Probeabo 30 Tage
Preis pro Monat 9,99 Euro
Offline-Funktion  
Hörbücher  
Podcasts  
Social-Login Facebook
Browser-Funktion  
Import-Funktion  
Songtexte  
Familienangebot  
Studentenangebot  
Mobile iOS, Android, Windows Phone, iPhone, iPad
Soundqualität 48 kbps, 192 kbps, 320 kbps
Zahlungsweisen PayPal, Kreditkarte, Juke Guthabenkonto, Gutscheinkarte
Weitere Plattformen Sonos, PEAQ, Chromecast, Yamaha, Harman Kardon (JBL), LG, Humax, HEOS by Denon, UE Boom, Lenbrook/BlueSound UE, Samsung, Sony, Philips, Panasonic, NVIDIA Shield, Android TV, iOS Airplay

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Angebot

Die digitale Entertainment-Plattform Juke von Media Markt und Saturn bietet die Möglichkeit, jederzeit über 22.400 Titel im Bereich Filme und Serien digital auszuleihen oder zu kaufen. Musikfans können über Juke einzelne Songs sowie ganze Alben kaufen oder streamen – darunter 46 Millionen Songs. Zudem stehen mehr als 1,5 Millionen E-Books zum Kauf zur Verfügung. Komplettiert wird das Angebot mit über 4.200 Titel im Bereich der PC-Spiele und Softwareanwendungen. Die Vertragslaufzeit in Höhe von einem Monat ist im Vergleich zu den Konkurrenten im Streaming-Markt identisch.

Funktionen

Juke kann immer und überall via kostenloser Apps oder im Browsermodus gestartet werden. Dabei sind alle Medienkategorien sowie das Benutzerprofil auf einen Blick ersichtlich und ließen sich in unserem Test intuitiv steuern. Ein Social-Login ist lediglich über Facebook möglich. Der Import eigener Musik ist nicht im Funktionsumfang enthalten. Zudem lassen sich leider weder Playlisten teilen noch erscheint eine Warnung, wenn man einen bereits vorhandenen Musiktitel in eine Playlist einfügt.

Plattformen und Verfügbarkeit

Mit Juke ist das persönliche Unterhaltungsprogramm mit nur einem Login auf diversen Endgeräten abrufbar. Darunter sind verschiedenste Smartphone- und Tablet-Modelle mit den Betriebssystemen iOS, Android und Windows Phone sowie PCs und Notebooks. Darüber hinaus lässt sich Juke auf Smart TVs von LG, Samsung, Sony, Philips und Panasonic verwenden. NVIDIA Shield und weitere Endgeräte, die Android TV als Betriebssystem nutzen, werden ebenfalls unterstützt. Zudem ist der Musik-Streaming-Dienst via Google Chromecast, iOS Airplay und HUMAX verfügbar. Zahlreiche Kooperationen mit Audio-Hardware-Herstellern ermöglichen zudem die breite Nutzung des Musikangebots von Juke. Derzeit ist Juke u.a. bei Geräten von Panasonic, LG, Samsung, Yamaha, Humax, Harman Kardon (JBL), HEOS by Denon, UE Boom und Lenbrook/BlueSound integriert.

Sound-Qualität

Die Sound-Qualität für die Wiedergabe und der Download von Titeln kann in der Music-App in den Einstellungen unter „Sound-Qualität“ festgelegt werden. Juke ist in Dolby Audio mit den folgenden Einstellungen verfügbar: Optimiert (48 kbps), Hoch (192 kbps) und Extrem (320 kbps). Beim Streaming von Juke Music über die Browser-Anwendung ist automatisch die maximale Soundqualität eingestellt.

Kosten

Juke bietet zwei unterschiedliche Modelle für die Juke Musicflat an. Zum einen die monatliche Juke Musicflat für 9,99 Euro – dabei sind die ersten 30 Tage kostenlos. Und zum anderen bietet der Musik-Streaming-Dienst Prepaid-Pakete für drei Monate mit einem Preis von 29,50 Euro oder sechs Monate mit einem Preis von 58,00 Euro an. In den Filialen von Saturn und Media Markt kann auch ein Jahresabo in Höhe von 79,00 Euro abgeschlossen werden. Dementsprechend lässt sich das Sparschwein-Geld in einen Juke-Gutschein als Geschenk für Familie und Freunde investieren. Die Kosten für die Nutzung der weiteren Angebote und Inhalte variieren. Selbstverständlich kann Juke auch mit Kreditkarte und PayPal bezahlt werden. Leider bietet Juke keine kostenlose Streaming-Version, kein Familienangebot und keine Vergünstigung für Studenten. Jedoch erhalten Kunden direkten Service und kompetente Beratung in allen Märkten von Media Markt und Saturn.

Juke: Testergebnis

Resümierend lässt sich sagen, dass Juke eine interessante All-in-one-Plattform für generelles Streaming und Download von medialen Inhalten ist. So erhält der Kunde nicht nur einen Musik-Streaming-Dienst, sondern darf sich auch an Filmen, Serien und Videospielen erfreuen. Positiv sind hierbei die Prepaid-Pakete, die das Ausbleiben von Familien- und Studentenangeboten mit Zähneknirschen verschmerzen lassen. Sowohl die Sound-Qualität als auch die Plattformverfügbarkeit ist ähnlich wie die Konkurrenz von Spotify & Co, jedoch ist der Funktionsumfang eingeschränkter. Wer einen Anbieter für unterschiedliche Medienformen wie Filme sowie Musik sucht und dabei nicht alles verteilt auf Deezer, Netflix, und Apple Store haben möchte, der sollte diesen Dienst mal antesten.

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