Napster Testergebnis 2017

Napster Test (05/17)

Napster Test (05/17)
8.2

Vertrag & Kosten

6/10

    Angebot & Qualität

    9/10

      Funktionalität

      8/10

        85

        9/10

          Service

          9/10

            Vorteile

            • über 40 Millionen Songs
            • integrierte Songtexte

            Nachteile

            Wer den Film „The Social Network“ über Facebook gesehen hat, dem ist der Charakter gespielt von Justin Timberlake sicher aufgefallen. Hierbei handelt es sich um keinen geringeren als Sean Parker, einem der Gründer von Napster, ehemaligem Facebook-Berater und aktuellem Mitglied des Board of Members von Spotify. Napster war um die Jahrtausendwende eine sehr beliebte Musiktauschbörse im Internet, welche aufgrund rechtlicher Konflikte geschlossen wurde. Heute schmückt sich das Unternehmen Rhapsody International mit einem der berüchtigsten Namen und Logos der digitalen Musikbranche. Napster ist nun ein legaler Musik-Streaming-Dienst, welcher im folgendem ausführlichen Testbericht genauer unter die Lupe genommen wird.

            Das Video zu Napster

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            Testergebnis in der Einzelbetrachtung

            Hörbücher 

            Songs 40 Millionen
            Kostenlose Version  
            Probeabo 30 Tage
            Preis pro Monat 7,95 Euro ohne mobile Geräte, 9,95 Euro inklusive mobiler Geräte
            Offline-Funktion  
            Podcasts  
            Social-Login Facebook
            Radio-Funktion  
            Browser-Funktion  
            Import-Funktion  
            Songtexte  
            Familienangebot  
            Studentenangebot  
            Mobile iOS, Android, Windows Phone, Blackberry
            Soundqualität 128 kbps, 192 kbps, 320 kbps
            Zahlungsweisen PayPal, Visa, Visa Delta, Visa Electron, MasterCard/Eurocard, American Express, Maestro/Solo Card, Bankeinzug oder Zahlung über Mobilfunkrechnung
            Weitere Plattformen Sonos, Teufel Raumfeld, Samsung Multiroom, LG Music Flow, Logitech, Libratone, Philips Audio, Xbox, PlayStation, Control4, Samsung Audio, Yamaha Audio, AirPlay, Chromecast, Smart TVs von Samsung, LG und Philips

            Zum Musikdienst Napster wechseln

            Was ist Napster?

            Napster ist ein Musik-Streaming-Dienst, welcher aktuell über 40 Millionen Songs bietet. Darunter findet der Nutzer unter anderem das Album Prayer von Robin Schulz oder elektronische Musik von Tomorrowland-Star Steve Aoki. Im Angebot sind aber auch Hörbücher und Podcasts enthalten, welche ebenfalls in einer gewohnten Soundqualität frei wählbar zwischen 128 kbps, 192 kpbs und 320 kpbs abgespielt werden können. Dies entspricht der Qualität klassischer Dateien im Format einer MP3. Das Importieren eigener Musik in den Musik-Streaming-Dienst ist nicht möglich. Dafür bietet Napster eine Radio-Funktion.

            Darüber hinaus lässt sich die Musik downloaden, um sie offline ohne aktive Internetverbindung hören zu können. Ein weiterer Punkt, der positive Erwähnung finden sollte, ist das Feature der Implementierung von Songtexten, was nicht jeder Streaming-Dienst auf dem Musikmarkt aufweisen kann. Negativ ist das Ausbleiben einer iTunes-Import-Funktion, was jedoch mit der Möglichkeit eines Imports von Shazam kompensiert wird – nicht technisch, aber moralisch. Ein weiterer Nachteil ist, dass der Nutzer nicht gewarnt wird, wenn er einen Titel einer Playlist hinzufügt, der dort bereits vorhanden ist.

            Wo kann ich es abrufen?

            Zum einen kann sich der Nutzer über den Browser am Computer in seinen Account einloggen und in den Genuss seiner Musik kommen. Darüber hinaus gibt es die PC-Software Napster 6, welche auch auf dem Betriebssystem Windows 10 funktioniert. Sollte es hierbei Probleme geben, steht die freundliche Hotline von Napster sehr gerne zur Verfügung. Doch nicht nur für Microsoft-User steht eine Desktop-Applikation zum Download bereit, auch die Besitzer von Apples Mac können sich über einen Client freuen. Zum anderen kann sich der User über den Login in der mobilen Music-App anmelden und somit unterwegs seine beliebten Playlists anhören. Des Weiteren ist ein Social-Login über Facebook aber nicht über Google oder Twitter möglich. Jedoch lassen sich über die sozialen Netzwerke Napster-Links zu Songs oder Alben teilen.

            Wie hoch sind die Kosten?

            Es gilt eine Entscheidung zu treffen: Napster oder Spotify? Vielleicht lässt sich diese Frage über den Preis klären. Hierbei muss erst einmal differenziert werden, welches Angebot gewählt wird. Die günstigste Music-Flatrate kostet 7,95 Euro, erlaubt jedoch keinen Zugriff durch mobile Endgeräte. In der Version für 9,95 Euro sind pro Account 1 PC und 3 mobile Geräte gestattet. Die kostenlose Testphase dauert wie bei der Konkurrenz 30 Tage an, was auch der kostenpflichtigen Vertragslaufzeit entspricht. Anschließend müssen die zuvor genannten Preise bezahlt werden, da Napster keine kostenlose Version anbietet. Ein weiterer negativer Kritikpunkt ist das nicht vorhandene Familien- oder Studentenangebot.

            Die Bezahlverfahren lauten Lastschrift, Rechnung wie zum Beispiel Klarna, Kreditkarte, PayPal und Mobilfunkrechnung. Hierbei kooperiert der Musik-Streaming-Dienst unter anderem mit dem Mobilfunkanbieter o2 und ermöglicht so eine Music Flat, welche früher unter dem Namen „MTV Music powered by Napster“ bekannt war. Diese kostet aktuell 7,99 Euro und entspricht der Vollversion inklusive mobiler Endgeräte. Eine kostengünstige Alternative bietet hierbei Aldi life Musik, welche grundlegend auf dem Dienst von Napster basiert, jedoch eine Art Discounter-Version darstellt. Mehr zu Aldis Musik-Streaming-Dienst erfährt man in unserem dedizierten Testbericht.

            Napster: Testergebnis

            Ob der Mitgründer Sean Parker sich sein Vermächtnis von Napster so vorgestellt hat, bleibt offen. Jedoch lässt sich sagen, dass Napster ein solider Streaming-Dienst für Musik geworden ist, der keinen rechtlichen Problemen gegenüber steht. Sowohl in den Kategorien Kosten, Plattformverfügbarkeit, Funktionalitäten als auch Angebot bewegt sich der Dienst im Mittelfeld der Konkurrenz auf dem Markt für Musik-Streaming, weswegen eine eindeutige Empfehlung höchstens lauten kann: Familien und Studenten sucht euch was anderes, der Rest soll es testen! Denn immerhin wird der Markenname Napster in der Netzkultur immer noch mit der einstigen Piraterie assoziiert, was auch ein bisschen cool sein kann. Arrr!

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