Spotify Testergebnis 2017

Nach einem maximal 30-tägigen, kostenlosen Testabonnement kann der Musik-Streaming-Dienst Spotify Music als kostenloses Modell oder auf Wunsch als Premium-Modell weitergenutzt werden. Spotify Premium für 9,99 Euro verfügt selbstredend über zusätzliche Funktionen wie zum Beispiel eine Offline-Funktion und garantiert werbefreies Streamen. Auf über 35 Millionen Musiktitel kann dabei mit dem Spotify-Konto jederzeit zugegriffen werden, diese werden dem Nutzer mittels einem „Mix der Woche“ und Zum-Entdecken-Vorschlägen optimal präsentiert. Attraktiv sind zudem die Spotify-Preise – neben der werbefinanzierten, kostenlosen Version können Studenten auf das vergünstigte Abonnement Spotify Student für 4,99 Euro zurückgreifen. Familien profitieren von Spotify Family, hierbei können bis zu fünf Familienmitglieder den vollen Funktionsumfang des Musikdiensts Spotify Music für 14,99 Euro monatlich nutzen. Mehr dazu erfahrt ihr in unserem ausführlichen Spotify-Testbericht.

Spotify Musikdienst: Screenshot

Spotify Musik Streaming Desktop Testergebnis 2017

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Spotify: Testergebnis 2017

Songs 35 Millionen
Kostenlose Version  
Probeabo 30 Tage
Preis pro Monat Kostenlos (werbefinanziert), 4,99 Euro (Premium-Studenten­mitgliedschaft), 9,99 Euro (Premium-Einzel­mitgliedschaft), 14,99 Euro (Premium-Familienmitgliedschaft)
Offline-Funktion  
Hörbücher  
Podcasts  
Social-Login Facebook
Browser-Funktion  
Import-Funktion  
Songtexte  
Familienangebot  
Studentenangebot  
Mobile iOS, Android, Blackberry, Windows Phone, Kindle, iPhone, iPad
Soundqualität 160 kbp/s in der kostenlosen Version, 320 kbp/s bei Spotify Premium
Zahlungsweisen PayPal, Kreditkarte, Gutscheinkarte, Klarna
Weitere Plattformen Sonos, Smart TV, Playstation, Boxee Box System, Logitech, Squeezebox, Teufel, Raumfel, Parrot, Apple AirPlay, WD Box System, Pioneer, Bang&Olufson PLAY, REVO, argon audio

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Kosten und Funktionsumfang

Hinsichtlich Kosten und Funktionen schneidet der Musikdienst in unserem Test erfolgreich ab: Spotify testen ist über das 30-tätige Spotify-Premium-Testabonnement problemlos möglich, hierbei kann der volle Funktionsumfang genutzt werden. Spotify Premium bietet für den Preis von 9,99 Euro die äußerst beliebte Offline-Funktion an – Spotify Offline ermöglicht dem Nutzer, im Vorfeld ausgewählte und heruntergeladene Musik problemlos ohne Internetzugang zu hören. Will man Spotify Premium nach der 30-tätigen Testphase weiterhin nutzen, ist dies nur in Form eines kostenpflichtigen Abonnements möglich; der Funktionsumfang wird in der Kostenlos-Version erwartungsgemäß eingeschränkt. Die größten Unterschiede sind der Verzicht auf Spotify Offline und das Akzeptieren von in regelmäßigen Abständen eingeblendeten Werbeunterbrechungen. Interessant: Chip bietet ein Programm namens Blockify an, das störende Werbung im Spotify-Angebot umgeht – die Freeware läuft parallel zu Spotify und reduziert die Lautstärke komplett, sobald Werbung ausgespielt wird. Nach Ende der Werbeunterbrechung wird die Lautstärke zurückgesetzt.

Spotify Musik-Streaming Testergebnis 2017

Empfehlenswert für alle Studenten ist, die Premium-Version des Musikdiensts als günstigere Studentenversion zu nutzen. Spotify Student ist für alle eingeschriebenen Studenten nutzbar, hierzu muss lediglich eine gültige E-Mail-Adresse verifiziert werden. Für einen monatlichen Preis von 4,99 Euro kann das Angebot Spotify Student in Anspruch genommen werden. Auf Premium-Funktionen muss nicht verzichtet werden – mit Spotify-Studentenrabatt gibt es keine Werbung, direktes Abspielen von Musik ist unbegrenzt möglich und die Musik kann offline gehört werden. Selbst die Qualität liegt bei 320 kbps im Vergleich zu 160 kbps bei Spotify free. Für anspruchsvolle Kunden ist dies ein enormer Unterschied, in unserem Testergebnis hat sich der Qualitätsunterschied jedoch nicht als entscheidender Faktor herausgestellt. Zu guter Letzt können insbesondere Familien von Spotify Family profitieren, der monatliche Beitrag von 14,99 Euro kann auf bis zu fünf Familienmitglieder verteilt werden. Vorsicht ist geboten, da laut offiziellen Angaben von Spotify alle Nutzer bzw. Familienmitglieder des Premium-Familienangebots unter einem Dach wohnen müssen.

Web Player

Aus technischer Sicht kann Spotify Music auf drei Arten genutzt werden: Als Desktop- bzw. Client-Version, als App auf dem Smartphone und als Web Player. In unserem Test hat sich die Spotify-Web-Version insbesondere dann als praktisch herausgestellt, wenn man sich als Nutzer an einem anderen PC oder Mac einloggen möchte, an dem der Desktop-Client nicht installiert ist – oder man bei der Arbeit oder in der Schule Musik hören möchte, jedoch keine zusätzliche Software heruntergeladen werden darf. Als Nutzer streamt man die Musik somit direkt im Browser. Zudem öffnet in der Regel ein Spotify-Link auf einer Webseite oder Facebook den Spotify Web Player und nicht die Desktop-App.

Kooperation mit Telekom

Für Telekom-Kunden hält der Musikdienst Spotify einen besonderen Service bereit: Zum Telekom-Vertrag gibt es die Option, das sogenannte Abo „Music Plus powered by Spotify“ zu erwerben. Großer Vorteil dabei ist, dass das eigene Datenvolumen beim Musikstreaming nicht aufgebraucht wird. Der bestehende Spotify-Account kann problemlos übertragen werden, die Zahlung kann auf Wunsch direkt über die Telekom-Rechnung erfolgen. In unserem Test konnten wir die Vertragsoption leider nicht final ausprobieren; die Spotify-Telekom-Kooperation ist trotz alledem ein Alleinstellungsmerkmal – andere Mobilfunkanbieter bieten im Gegensatz dazu Rabatte auf die Nutzung des jeweiligen Musikdiensts an.

Playlists und Browse-Funktion

In unserem Musikdienst-Test wurde lange mit Playlists, sogenannten „Browse“-Funktionen und allgemein den Musikvorschlägen überprüft, inwiefern Spotify Künstler, Alben oder ähnliche Songs dem Nutzer passend vorschlägt. Aus Erfahrung funktionieren diese Zusatzfunktionen vergleichsweise gut, die Auswahl an von Spotify selbst kuratierten Playlists ist enorm, Vorschläge zu Neuerscheinungen sind sinnvoll und selbst „Stimmungen“ werden zur Musikauswahl herangezogen. Ob Musik zum Fokussieren vor einer Klausur oder eine energiegeladene Playlist für das Fitnessstudio, die Auswahl ist nahezu unbegrenzt. Spotify warb bereits mit einem Slogan offiziell damit, dass der auf zurückliegenden Hörgewohnheiten wöchentlich erstellte „Mix der Woche“ den Nutzer besser kenne als der eigene Partner – nach unserem Test müssen wir eingestehen, dass dies mehr oder weniger der Wahrheit entspricht. Sofern man also ein „suchfauler“ Nutzer ist, der sich gerne auf algorithmisch basierte Vorschläge verlässt, ist man bei Spotify Music – auch in der Spotify free-Version – gut aufgehoben.

Praktisch ist zudem, dass auch mehrere Songs gleichzeitig zu Playlists hinzugefügt werden können. Abhängig davon, ob man am Smartphone oder am Laptop bzw. PC sitzt, unterscheidet sich jedoch die Funktionaliät: Am Laptop/PC ist es natürlich am einfachsten – selbst das komplette Markieren aller Songs einer Playlist oder eines Albums ist mittels der Tastenkombination STRG und A problemlos möglich. Kopiert und in die Zwischenablage gespeichert werden alle nun ausgewählten Songs in der ausgewählten Playlist mit der Tastenkombination STRG und C. Dann gehst du an den Ort, wo du sie einfügen möchtest und klickst STRG und V. Noch einfacher ist es, die markierten Songs mit gedrückter Maustaste in die gewünschte Spotify-Playlist zu verschieben (Drag & Drop). Hierbei wird unkompliziert eine Kopie erstellt. Sollen nicht alle Lieder einer Playlist oder eines Albums komplett kopiert werden, können mit gedrückter STRG-Taste oder – wie eben aus Windows bekannt mittels der Variante mit SHIFT – alle Lieblingslieder nacheinander markiert werden.

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Spotify: Testergebnis

Der Musikdienst Spotify Music kann und muss als Platzhirsch unter den Musik-Streaming-Diensten bezeichnet werden. Bereits seit Herbst 2006 expandiert das schwedische Start-Up mit Sitz in Stockholm und ist mittlerweile weltweit in mehr als 60 Ländern verfügbar, unser Testergebnis fällt darüber hinaus sehr positiv aus. Der Erfolg kommt nicht von ungefähr: Eine spannende Kooperation mit Telekom, sorgenfreies Hören über die Offline-Funktion in der Premium-Version und mit 35 Millionen Titeln eine vergleichsweise sehr große Musikauswahl; zudem sind die Spotify-Kosten transparent und individuell anpassbar. Auch die Auswahl und Qualität an vorgeschlagenen, vom Musikdienst selbst kuratierten Playlists und Songvorschlägen hat in unserem Test überzeugt. Eine Ausnahmestellung nimmt zudem die Benutzeroberfläche ein, die in der Client-Version sowie am Smartphone sehr intuitiv und selbsterklärend gestaltet ist. Spotify darf sich jedoch nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen: Der im Frühjahr 2015 gestartete Musik-Streaming-Service Apple Music hat sich zum Ziel gesetzt, die Vormachtstellung von Spotify Music mit seinen aktuell 75 Millionen Nutzern zu gefährden und bietet ebenso bereits Studenten- und Familienangebote an.

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